Samstag, 24. Juni 2017

Neuerscheinung: Das Erbe des Hüters

Meine nächste Neuerscheinung ist da! "Das Erbe des Hüters" hat vorgestern still und leise das Licht der Buchwelt erblickt und ist ab sofort überall als E-Book und Taschenbuch erhältlich. Ich freu mich riesig über diesen Roman, allein schon, weil er so ein wundervolles Cover und sogar Illustrationen erhalten hat.
Es ist ein Einzelband, in dem es spannend, witzig aber auch heiß hergeht. Darum geht es genau:


"Als die junge Haley das Haus ihres verstorbenen Großvaters erbt, nimmt sie das Vermächtnis sofort begeistert an. Dabei ahnt sie nicht, dass sich ein dunkles Geheimnis um das in die Jahre gekommene Gemäuer rankt. Yven, ein uralter Vampir, erwacht durch ihr Erscheinen. Er bringt nicht nur Haleys Leben, sondern auch ihre Gefühle durcheinander, die durch die heiße Affäre mit dem charmanten Julian ohnehin Achterbahn fahren. Wenig später sieht sich Haley einer Bedrohung gegenüber, der sie nicht entkommen kann..."

Hier habt ihr eine kleine Leseprobe zum Einstimmen:

Lärm holte ihn aus dem Schlaf. Ein Hämmern, wie von Riesen­händen verursacht, schmerzte in seinen empfindlichen Ohren. Jeder Schlag prügelte ihn unbarmherzig zurück ins Bewusstsein. Fremdartige Geräusche von Maschinen, kreischend, dröhnend an- und abschwellend. Die Wände vibrierten, die Erde erbebte. Ein Zittern lief durch seine tauben Glieder wie eine Armee auf­geregter Ameisen. Yven stöhnte.
Was geschah hier?
Mit seinen übernatürlichen Sinnen erforschte er die Umgebung. Er lag - wie erwartet - in seinem Ruheraum, spürte jedoch seinen Körper nicht. Das war ungewöhnlich. Selbst wenn er ruhte, hätte er genährt werden müssen. Wieso hatte sein Hüter ihn nicht ver­sorgt?
Erneut erbebte die Schlafstätte unter dem donnernden Getöse. Yven zuckte zusammen und hätte sich am liebsten die Ohren zugehalten, doch er fühlte sich zu schwach, um auch nur einen Finger zu rühren. Sein Körper war ausgetrocknet und würde keinem Befehl nachkommen, obwohl Yvens Geist mittlerweile hellwach war. Er versuchte, über den monströsen Krach hinweg etwas zu hören, tastete mit seinen Sinnen nach dem Hüter. Wenn er sich in der Nähe befand, würde Yven ihn spüren. Falls nicht, würde er zumindest die Ausläufer seiner Aura erkennen, die der Hüter wie eine feine Brise Parfüm unbeabsichtigt hinter­ließ, sobald er den Raum oder das Haus verließ. Yven fand nur Leere. Da war nichts. Keine Verbindung. Kein Ohr oder Auge nach draußen.
Kein Hüter.
Dem Zustand seines Körpers nach zu urteilen, musste er lange nicht bei ihm gewesen sein, auch wenn es Yven ein Rätsel war, was ihn von seiner Arbeit abgehalten haben könnte. Es war die Auf­gabe des Hüters, Yven während des Ruhens die nötige Nahrung zuzuführen. Damit er kräftig auferstehen konnte, sobald die ver­einbarte Zeit verstrichen war. Niemals hätte der Hüter diese Verpflichtung vernachlässigt. Sie war seine Bestim­mung, sein einziger Zweck und ihm so sehr ein Bedürfnis, als hinge sein eigenes Leben davon ab. Wenn er dieser Aufgabe nicht selbst hätte nachkommen können, hätte er einen anderen Hüter oder jemanden aus dem nächsten Bluthort kommen lassen.
Dass dies nicht geschehen war, konnte nur eines bedeuten: Sein Hüter war tot und Yven auf sich allein gestellt.
Seinen Feinden würde es nicht gelingen, die Ruhestätte zu finden, denn nur für den Hüter, seinen Hüter, wurde der Eingang sichtbar. Yvens Geist war jetzt stark genug, um seinen Rück­zugsort vor neugierigen Blicken, auch mentaler Natur, zu verbergen.
Ohne Hüter besaß er jedoch keinen Kontakt zur Außenwelt. Er wusste nicht, ob die vereinbarte Ruhezeit verstrichen und es sicher für ihn war, sich zu erheben.

Yven rief sich zur Ruhe und besann sich auf seinen Überlebens­instinkt. Er spitzte die spröden Lippen und stieß ein Pfeifen aus. Er brauchte ein paar Anläufe, um es zu einer Melodie anschwel­len zu lassen, doch es gelang. Sicherlich würde es einige Zeit dauern, bis sein Lockruf den unvorstellbaren Radau um ihn herum durch­drungen hatte, aber Yven war es gewohnt, zu warten. Er wusste, sie würden es hören. So pfiff er unablässig seine Melodie und wartete, dass sie kamen, um ihn zu nähren. Damit er sich auf­machen konnte, seinen Hüter zu rächen. ...

Mit Illustrationen von Soulhuntress.
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