Leseproben


Kleine (unlektorierte!) Leseproben meiner aktuellen Manuskripte in Bearbeitung findet ihr hier zum Reinstöbern: 


"Dämonisches Begehren" (Arbeitstitel): eine erotische Liebesgeschichte um die Halbdämonin Celeste und den Gestaltwandler Nick, die einige Hürden zu bewältigen haben, bis sie zueinander finden können

Phil hatte hagere Gesichtszüge und wirkte mit seiner Hakennase und dem drogendurchweichten Blick wie ein ausgehungerter Aasgeier. Eben jener Blick hatte sich auf ihre Brüste geheftet, kaum dass sie die Bühne verlassen hatte. Er war einer dieser Typen, die Leute wie sie für gewöhnlich mit nach Hause nahmen. Leichte Beute. Leicht zu betören, noch leichter zu erlegen.
Celeste wusste, dass sie gut aussah. Es war ihr quasi in die Wiege gelegt. Sie war schlank mit langen Muskeln, einer schmalen Taille und festen, mittelgroßen Brüsten. Die langen blonden Haare waren schon immer ein Hingucker gewesen, die blauen Augen rundeten das Bild der sprichwörtlichen Blondine ab. Nur dass alles andere an ihr nicht diesem Klischee entsprach, denn ihr war noch etwas anderes in die Wiege gelegt worden. Etwas Böses.
»Wo hast du so tanzen gelernt?«, fragte Bud.
Celeste zuckte die Schultern. Phil folgte mit den Augen den Bewegungen ihrer Brüste.
»Spielt das eine Rolle?«
»Genau, Buddy. Und wenn sie aus Hollywood aus irgendeinem dieser schwulen Tanzfilme kommt, ist doch scheißegal.« Phil zündete sich eine Zigarette an, ohne Celestes Oberweite aus den Augen zu lassen, als erwartete er irgendeine Aktion von ihnen. »Ich find sie geil.«
Buddy war durch und durch Geschäftsmann. Während man Phil mit Sex und gespielter Bewunderung ködern konnte, kalkulierte der Dicke eiskalt. Er wollte seinen Kunden das Besondere bieten und das zum möglichst geringen Preis.

Endgültig fertiggestellt (März 2015): "Verhängnisvolles Erbe" (Arbeitstitel). Erscheint voraussichtlich 2017

Eine Geschichte, die im heutigen England spielt, und in der es wieder um Vampire geht. Dieses Mal wird es noch erotischer. Und auch wenn meiner Hauptfigur alle möglichen sonderbaren Dinge widerfahren, verliert sie ihren Sinn für Humor nicht (unlektoriert und unveröffentlicht)
Ich war völlig außer Atem, schweißnass und meinen Körper hatten so viele orgastische Wellen durchlaufen, dass er noch immer ganz kribbelig war. Ich fühlte mich überbefriedigt, wenn es das überhaupt gab. Julian lächelte mich zufrieden an, die Augenlider schwer. Aber ansonsten wirkte er so frisch wie zu Beginn unseres überraschenden Stelldicheins.
„Normalerweise mache ich so was nicht“, raunte er mir zu und strich zärtlich über meine Brust.
Nein, ganz gewiss machte er so etwas normalerweise nicht. Und der Weihnachtsmann war in Wahrheit eine Frau. Oder schwul und trieb es heimlich mit seinen Elfen. Ich musste grinsen.
„Du glaubst mir nicht?“ Julian grinste ebenfalls.
„Normalerweise mache ich so etwas nicht“, antwortete ich, und er lachte.
„Du denkst, ich lasse mich ständig von hübschen Frauen in Supermärkten anrempeln, um sie abzuschleppen?“
„Wär doch möglich“, antwortete ich ausweichend und schob seine Hand weg.
Ich war definitiv überbefriedigt.
„Hat es dir nicht gefallen?“
„Doch.“
„Aber?“ Er sah mich fragend an.
Ich war mir nicht sicher, ob er wirklich daran zweifelte oder nur hören wollte, dass er ein Gott im Bett war. Ich musterte ihn unverhohlen. Er war scharf und sexy, und wäre ich nicht so erschöpft gewesen, hätte ich mich gerne aufgesetzt und den Rest der Nacht über seine gewölbten Muskeln gestrichen.

"Kein Aber.“

Fertiggestellt (Januar 2014): "Die Seelenspringerin - Abgründe" (Arbeitstitel) alias "Tess und die Monster". Erscheint am 12. September 2016 im Drachenmond Verlag.
In einer Welt, in der Vampire, Gestaltwandler und andere übernatürliche Wesen zur Tagesordnung gehören, fällt Tess dennoch auf. Denn, obwohl durch und durch menschlich, verfügt sie über eine besondere Gabe. Und gehört damit weder in die Welt der Menschen noch in die Welt der Monster.
Ein Fantasy-Krimi mit erotischen Elementen
(unlektoriert und unveröffentlicht)
Newman musterte sie mit neu erwachtem Interesse, als hätte sein Spatzenhirn plötzlich eine Erleuchtung. Tess kannte diesen Blick. Wenn sie jetzt nicht aufpasste, würde sie selbst zur Verdächtigen werden. Wäre nicht das erste Mal. Die örtliche Polizei schaltete immer dann auf Durchzug, wenn es um die Monster, wie Tess sie nannte, ging. Vampire, Gestaltwandler, Dämonen und jede Menge andere übersinnlich begabte Kreaturen. Wenn nur der Hauch von Übernatürlichkeit in einer Sache mitschwang, stieß man auf taube Ohren. Dabei gab es Gesetze für diese sogenannten „Personen mit andersartigem Abstammungshintergrund“, auch kurz Andersartige genannt, und die Polizei hatte dafür Sorge zu tragen, dass alle Monster sich an diese Gesetze hielten. Sie konnte nachempfinden, wie schwierig es sein musste, Täter zu überführen, die seit Jahrhunderten darin geübt waren, ihre Taten und ihre wahre Natur zu vertuschen. Dennoch leistete die Polizei in dieser Angelegenheit miserable Arbeit, wie Tess fand.

"Zwei Gesichter" fertige Kurzgeschichte, die für einen Wettbewerb entstanden ist (unlektoriert und unveröffentlicht):
Stella betrachtete die bunte Mischung der vielseitigen Kostüme eine Weile. Dann wendete sie sich ab und ging in den angrenzenden Speisesaal, in dem einige Sterbliche um ein reichhaltiges Büfett herumstanden oder sich als eben solches anboten. ...
Gegen Ende der Nacht hatte sie von gut einem Dutzend Menschen getrunken. Hatte ihren unterschiedlichen Geschmack, ihre zärtlichen Berührungen und die so schmerzlich vermisste Körperwärme in vollen Zügen genossen. Sie war berauscht vom Blut, benebelt von den vielen Sinneseindrücken und erfüllt vom ausgelassenen Tanz. Und sie vermisste Marcus. Sie waren zusammen, seit er sie vor über vierhundert Jahren verwandelt hatte. Er war ihr Schöpfer, ihr Vertrauter, ihr Geliebter. Es war nicht immer leicht gewesen, aber ihre Gefühle füreinander hatten in dieser langen Zeit nie nachgelassen. Sie konnten und wollten nicht ohne einander leben. Für sie galt das noch immer. Aber für Marcus?

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